ABOUT

  • „(…) die erste große musikalische Überraschung: Sarah van der Kemp in der Rolle des Komponisten. Man sollte sich den Namen merken, der rührende Künstlerstolz auf das erste große Werk gelingt ihr ebenso wie die dramatische Verzweiflung über die Launen des reichen Mannes (…) Sarah van der Kemp singt die Hosenrolle des Komponisten mit ergreifender Stimme.“

    [TAGESSPIEGEL]

    Komponist - Ariadne auf Naxos
  • „Sängerisch am meisten überzeugen können die Nebenfiguren: Sarah van der Kemp legt als Zigeunerin Preziosilla einen großen Auftritt hin und reitet souverän durch alle Lagen. (…)für die Augen ein Hingucker, und ihre Stimme strahlte mit unglaublicher Brillanz bis hinauf in die glasklar sitzenden Spitzentöne.“ 

    [OPERNWELT]

    Preziosilla - Forza del destino
  • „Sarah van der Kemp identifiziert sich mit hellem, klangvollem Mezzosopran und intensiver Darstellung höchst eindrucksvoll mit der Partie der Judith. (…)ihre allmählich erkaltende Liebe wandelt sich stimmlich in metallische Höhe von enormer Strahlkraft und emotionaler Wucht“ 

    [ORPHEUS]

    Judith - Herzogs Blaubarts Burg
  • „Vor allem aber ist es Sarah van der Kemp, die rundherum überzeugt. Sie spielt ausgezeichnet – und ihr Mezzo ist für die Rolle des Hänsels ideal: sehr ebenmäßig, schön gefärbt, voller Volumen und über alle Lagen hinweg sehr ausgeglichen. Diese Stimme allein lohnt den Weg.“

    [Opernetz]

    Hänsel - Hänsel und Gretel

Vita

Ihre musikalische Ausbildung begann die gebürtige Berlinerin Sarah van der Kemp zunächst in den Studiengängen Musikwissenschaft und Klavier. Noch vor ihrem Diplom entschied sie sich für eine sängerische Laufbahn und studierte Gesang an der Berliner HfM bei Julia Varady, die sie bis heute begleitet. Des Weiteren beeinflusste sie besonders die Arbeit mit Dietrich Fischer-Dieskau in seinen Meisterkursen.  Begleitend zum Studium wurde sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Während ihrer Festengagements an der Deutschen Oper Berlin (2005-07) und dem Staatstheater Schwerin (2007-2010) erarbeitete sie sich ein breitgefächertes Repertoire. Sie sang in dieser Zeit unter anderem Rollen wie Judith (Herzog Blaubarts Burg), Komponist (Ariadne auf Naxos) , Preziosilla (Forza del destino), Rosina (Barbiere di Siviglia), Hänsel (Hänsel und Gretel), Sesto (Cesare), Mercédès und Carmen (Carmen), Fuchs (Das schlaue Füchslein), Roßweiße (Walküre), 2.Dame (Zaberflöte), Flora (La Traviata), Infermiera (Suor Angelica), Ciesca (Gianni Schicchi). Als freiberufliche Sängerin wurde sie an beiden Häusern weiterhin verpflichtet.

Zunehmend fokussiert sie sich auf dramatische Partien. So debütierte sie beispielsweise konzertant als Sieglinde (Walküre) und Venus (Tannhäuser) mit dem Shenzhen Symphonie Orchestra in Hong Kong, bei den Festspielen-Mecklenburg Vorpommern als Eboli (Don Carlos) und Laura (La Gioconda). In der Cathédrale des Invalides in Paris war sie mit der Altpartie in Verdis Requiem zu hören.

Andere Engagements führten sie zur Dresdener Philharmonie (Hänsel und 9. Symphonie von Beethoven), der Staatsoper Berlin (Kunstgewerblerin; Lulu), Festival Avignon und das Teatro Comunale di Ferrara (Impromptus von Sasha Walz), Festival de Radio France in Montpellier, Orchestre symphonique de Mulhouse, Philharmonie Baden Baden, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Brandenburger Symphoniker, Thüringen Philharmonie Gotha u.a.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Donald Runnicles, Sebastian Weigle, Yves Abel, Michael Gielen, Rafael Frühbeck de Burgos, Stefano Ranzani, Philippe Auguin, Matthias Foremny und anderen zusammen.

Im Konzertbereich gilt ihre besondere Leidenschaft der Interpretation von Orchesterliedern. Ihr Repertoire umfasst sowohl Lieder von Mahler (Lieder eines fahrenden Gesellen, Rückert- und des Knaben Wunderhorn Lieder, Kindertotenlieder), Wagner (Wesendonck-Lieder), Berlioz (Nuits d’été), de Falla (Siete canciones populares españolas), als auch unbekanntere wie eine Auswahl von Duparc-Liedern, Alban Bergs Konzertarie Der Wein oder die Ersteinspielung des Love-Songs von Panufnik (Konzerthausorchester Berlin). Gemeinsam mit dem Dirigenten Aurélien Bello entwickelt die Sängerin Programme für Orchester und Mezzosopran mit ausgewählten Liedern. Ihr erstes Konzert mit Werken von Liszt und Wagner führten sie erstmalig 2017 bei den Havelländischen Festspielen auf und erhielten begeisterten Beifall.